EXPOFORMER

«Beam me up, Scotty» – virtuelle Realität auf Messen

Star Trek startete am 8. September 1966 in die unendlichen Weiten des Weltalls, um fremde Zivilisationen zu entdecken. In den letzten 48 Jahren hat das Raumschiff Enterprise mit seiner Besatzung unsere Fantasien über Fortschritt und Technik in einer Art und Weise geprägt wie keine andere Geschichte. Vieles, was damals als unmöglich galt, ist heute Realität – inklusive der virtuellen Realität, wenngleich wir uns noch nicht auf dem Holodeck in fremde Welten einloggen. Noch nicht.

Die virtuelle Realität ist in aller Munde. Begriffe wie „augmented reality“ oder eben „virtual reality“ bahnen sich unaufhaltsam ihren Weg in unsere Sprache und mit ihrer Faszination auch in unsere Wunschwelt. Wer schon einmal eine 3-D-Spielbrille der neusten Generation von Zeiss oder Sony auf der Nase hatte, fühlt und begreift, dass der Sprung ins komplett virtuelle Zeitalter bald vollbracht und nicht mehr aufzuhalten ist.

Die Illusion wird messefähig. Nicht nur die teuren Flaggschiffe wie der Autosalon in Genf und die Basel World können sich in naher Zukunft virtuelle Realität leisten, sondern auch kleinere Firmen auf B2B-Events, auf der Maschinenmesse oder beim Pharmakongress. Mittels virtueller Projektion lassen sich auf sehr eindrückliche Weise gleich mehrere relevante Faktoren für Ihren LiveCom-Auftritt beeinflussen:

Anziehungskraft: Die von der neusten Generation der Headup-Displays ausgehende Faszination ist ein ähnlicher Publikumsmagnet wie damals der Flachbildschirm. Dieser hat selten wegen des Inhalts Besucher auf den Messestand gelockt, sondern einfach nur deshalb, weil man sich den am liebsten ins Wohnzimmer wünschte. Bei der virtuellen Realität kann aber nicht nur mit der neuen Technik eine Attraktion geschaffen werden, sondern auch mit fantastischen Animationen, die eine vielleicht sogar bessere und intensivere Echtzeiterfahrung bieten als die wirkliche Realität.

Dematerialisierung: Die Kosten müssen runter. Aber wo ansetzen, wenn man trotzdem eine Fünf-Tonnen-Maschine, ganze Musterkollektionen aus Marmor und Granitplatten oder komplexe Wirkstoffe in innovativen Medikamenten zeigen will? Es wird sich in Zukunft nicht mehr lohnen (hat es das je?), grosse Installationen aus der Schweiz heraus nach Asien zu verschiffen und tausende von Franken alleine für den Transport auszugeben. Die virtuelle Realität kann alles aufzeigen, nein sogar besser inszenieren. Und günstiger, viel günstiger! Zudem lassen sich virtuelle Inhalte plattformübergreifend auch in anderen Medien, wie zum Beispiel der firmeneigenen Website, nutzen. Ist der Inhalt einmal erstellt, ist er mühelos und kostengünstig anpassbar.

Erweiterung des Messestands: Messeplätze sind teuer, der Trend hin zu kleineren Flächen der Aussteller ungebremst. Die virtuelle Realität lässt sich hervorragend dazu nutzen, die bestehende Fläche zum Beispiel mit einem virtuellen und begehbaren Showroom zu erweitern. Das entscheidende bei der Geschichte ist, dass sich der Besucher selbst und realitätsnah im Raum bewegen kann und dadurch das Gefühl einer für ihn echten Umgebung bekommt. Somit lassen sich dann 24 Quadratmeter Messefläche spielend um weitere 500 ergänzen. Ganz wie auf dem Holodeck, aber eben noch mit Brille.

Wir bei EXPOformer beschäftigen uns schon lange und intensiv mit dieser neuen Technik und können sagen, dass wir an der Suisse-Emex 2014 etwas präsentieren werden, was die Besucher auf die Brücke des Raumschiffs Enterprise katapultiert und das Thema Produktpräsentation auf Messen neu definiert. Und das als Standard.