Nachhaltige Messestände: So gelingen Planung und Umsetzung
Wie EXPOFORMER Nachhaltigkeit im Messebau lebt
Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Messetrend. Bei EXPOFORMER ist Nachhaltigkeit Bestandteil der Unternehmensphilosophie und wird bei jeder Planung von Messeständen geprüft. Das Ziel ist immer klar: einen hochwertigen Messeauftritt ermöglichen, der wirtschaftlich und nachhaltig ist.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht einen nachhaltigen Messestand aus?
- Nachhaltigkeit beginnt bei EXPOFORMER im eigenen Unternehmen
- Nachhaltige Messestände planen: 7 Ansätze
- Langfristig tiefere Kosten, einfachere Logistik und mehr – die Vorteile von nachhaltigen Messeständen
- Wie Hotelcard Nachhaltigkeit bei Messeständen in der Praxis umsetzt
Was macht einen nachhaltigen Messestand aus?
Nachhaltige Messestände sind derzeit einer der wichtigsten Messetrends. Aber Nachhaltigkeit muss nicht nur an der Messe im Fokus stehen, sondern ist über die gesamte Lebensdauer des Stands relevant. Von der Planung über die Produktion und Nutzung des Messestands bis hin zur Lagerung der Materialien.
Ein nachhaltiger Messestand beruht auf den drei Dimensionen Materialwahl, Logistik und Lebenszyklus. Unter anderen sind diese Punkte zentral:
- wiederverwendbare, rezyklierbare Materialien
- flexibel einsetzbare Standelemente
- effiziente Transportwege
- energieeffiziente Technik, zum Beispiel moderne LED-Systeme
Ein nachhaltig denkender Messebauer lässt sich daran erkennen, dass er all diese Punkte proaktiv angeht.
Und: Mehr Nachhaltigkeit heisst auch starkes Design. Systeme wie Aluvision, Contour, LEDup oder Panoramic zeigen, dass eine hochwertige Gestaltung auch ressourcenschonend geht.
Nachhaltigkeit beginnt bei EXPOFORMER im eigenen Unternehmen
EXPOFORMER setzt Nachhaltigkeit auch im eigenen Unternehmen konsequent um. Seit 2026 ist das Unternehmen nach ISO 20121 für nachhaltiges Eventmanagement zertifiziert. Die Nachhaltigkeitsleistung wird systematisch gemessen, dokumentiert und laufend verbessert.
Am Standort Embrach erzeugt eine Solaranlage rund dreimal so viel Strom aus erneuerbarer Energie, als das Unternehmen selbst verbraucht. Die zentrale Lage in Embrach ermöglicht zudem optimierte Transportwege. Und, da innerhalb der gesamten Messerli Group Ressourcen gemeinsam genutzt werden, lassen sich Infrastruktur, Materialien und Know-how effizienter einsetzen.
Die Bestrebungen sind langfristig. So bereitet sich EXPOFORMER auf den Beitritt zur Science Based Targets Initiative vor und richtet seine Klimamassnahmen auf das Netto-Null-Ziel bis 2050 der Schweizer Eidgenossenschaft aus.
Mehr über Nachhaltigkeit bei EXPOFORMER
Nachhaltige Messestände planen: 7 Ansätze
Nachhaltigkeit sollte bei jedem Stand in der Konzeptionsphase berücksichtigt und über den gesamten Lebenszyklus gedacht sein. Sieben mögliche Ansätze, wie Messestände nachhaltiger werden:
1. Wiederverwendbare Komponenten statt Einweglösungen
Bauteile wie Wände, Rahmen, Böden oder Möbel werden so geplant, dass sie bei mehreren Messeauftritten zum Einsatz kommen. Einzelne Elemente lassen sich bei Bedarf neu kombinieren, verkleiden oder mit aktuellen Grafiken ergänzen. Dadurch sinkt der Ressourcenverbrauch pro Messeauftritt deutlich.
2. Mietlösungen statt Neukauf
Nicht alle Teile eines Messestands müssen neu produziert werden. Je nach Projekt lassen sich Möbel, Beleuchtung, Bildschirme oder technische Geräte problemlos mieten. Das reduziert den Materialbedarf und verhindert, dass selten verwendete Ausstattung langfristig gelagert werden muss – oder direkt entsorgt wird.
3. Modulare Systeme für unterschiedliche Anforderungen
Modulare Messestandsysteme mit standardisierten Elementen lassen sich flexibel zusammensetzen. So kann dasselbe Grundsystem für unterschiedliche Standgrössen, Raumaufteilungen und Messeformate eingesetzt werden. Bei EXPOFORMER haben Kundinnen und Kunden mit Contour, LEDup, Aluvision und Panoramic mehrere modulare Systeme zur Auswahl, die maximale Flexibilität und starkes Design kombinieren.
4. Langlebige und rezyklierbare Materialien
Robuste Werkstoffe, die sich mehrfach verwenden und am Ende ihres Lebenszyklus möglichst gut rezyklieren lassen, stehen bei nachhaltigen Messeständen im Vordergrund. Zudem verlängern hochwertige Materialien die mögliche Nutzungsdauer des Messestands. Ein Beispiel ist Aluminium für langlebige Konstruktionen. Denn das Metall kann nach der Nutzung problemlos wieder dem Materialkreislauf zugeführt werden.
5. Faltbare Stoffgrafiken statt PVC-Banner
Bedruckte Stoffgrafiken lassen sich platzsparend falten, lagern und transportieren. Im Vergleich zu PVC-Bannern sind sie zudem deutlich leichter und können bei geeigneter Verarbeitung mehrfach eingesetzt werden.
6. Digitale Inhalte statt häufiger Neuproduktion von Druckwaren
Bildschirme, digitale Präsentationen oder interaktive Anwendungen ermöglichen es, Inhalte immer wieder zu aktualisieren. Unternehmen müssen dadurch bei Produktänderungen oder neuen Kampagnen weniger Broschüren, Plakate und andere Drucksachen neu produzieren. Gleichzeitig können unterschiedliche Inhalte auf derselben Fläche präsentiert werden.
7. Platzsparende Lagerung und effizienter Transport
Messestandkomponenten sollten so konstruiert sein, dass sie sich kompakt zerlegen, stapeln oder falten lassen. Ein geringeres Transportvolumen kann die Anzahl der benötigten Fahrzeuge und den Platzbedarf bei der Lagerung reduzieren. Auch eine vorausschauende Routen- und Logistikplanung trägt dazu bei, unnötige Fahrten zu vermeiden.
So planen Sie Ihren Messestand von Anfang bis Ende
Langfristig tiefere Kosten, einfachere Logistik und mehr – die Vorteile von nachhaltigen Messeständen
Nachhaltige Messestände bessern nicht nur die Umweltbilanz auf, kommen sie mehrfach zum Einsatz, führen sie langfristig zu spürbar tieferen Kosten als bei Einwegständen – trotz hoher Anfangsinvestition. Die wichtigsten Vorteile sind:
- Einsparungen durch eine wirtschaftlichere Nutzung des Stands über mehrere Messeauftritte
- Eine bessere Umweltbilanz durch geringeren Ressourcenverbrauch und weniger Abfall
- Unterstützung für das Erreichen der Klimaziele und ESG-Anforderungen des Unternehmens.
- Vereinfachte Logistik durch einen geringeren Platzbedarf bei Transport und für die Lagerung.
- Mehr Flexibilität durch modulare Lösungen, die sich für alle möglichen Standflächen nutzen lassen.
Wie Hotelcard Nachhaltigkeit bei Messeständen in der Praxis umsetzt
Der Messestand von HotelCard zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und ein wirkungsvoller Markenauftritt verbinden lassen. Dank der Zusammenarbeit mit EXPOFORMER und eines Standes, der vollständig auf Mietbasis umgesetzt ist.
Dazu wurden alle fix benötigten Drucke und Grafiken anfangs erstellt und konnten seither über mehrere Jahre wiederverwendet werden. Zum Einsatz kommen zudem moderne LED-Leuchten von Osram mit niedrigem Energieverbrauch.
Um aktuelle Inhalte auszuspielen, hat Hotelcard ein interaktives Messespiel integriert. Das informiert Besucherinnen und Besucher nicht nur, sondern zieht sie aktiv an, erhöht die Aufenthaltsdauer und unterstützt gleichzeitig die Leadgenerierung.
Nicht zuletzt ist der Aufwand für Transport und das Aufstellen des Messestands minimal. Es braucht nur zwei Personen für den Aufbau. So greifen Wiederverwendung, digitale Inhalte, energieeffiziente Technik und schlanke Logistik sinnvoll ineinander.
